DPP-Datenvorbereitung & -Validierung — Datenblatt zum Digitalen Produktpass
DPP-Mindestfelder erfassen, Zusammensetzung auf 100 % prüfen, fehlende Felder erkennen und den Status „DPP-ready“ erhalten.
| 1. Faseranteil (%) | 2. Faseranteil (%) | Rezyklatanteil (%) | Ursprungsland | Zertifikate | REACH/SVHC-Hinweis | DPP-ready | Zusammensetzung gesamt (%) | Fehlende Felder (alan) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 | 40 | 30 | Angegeben | Ja | Angegeben | Yes | 100 | 0 |
| 70 | 30 | 50 | Angegeben | Ja | Fehlt | No | 100 | 1 |
| 50 | 50 | 0 | Fehlt | Nein | Fehlt | No | 100 | 3 |
Zu Informationszwecken; keine formelle Compliance-Beratung.
Häufige Fragen
Was ist ein DPP?
Der DPP (Digitaler Produktpass) ist ein strukturierter Datensatz, der Identität, Materialzusammensetzung, Herkunft, Rezyklatanteil, chemische Konformität sowie Langlebigkeit/Recyclingfähigkeit eines Produkts in einem standardisierten, maschinenlesbaren Format bereitstellt — in der Regel über einen QR-Code bzw. Datenträger. Im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird er verpflichtend.
Welche Daten sind im Textil-DPP verpflichtend?
Dieses Tool deckt die Mindestthemen ab: Faserzusammensetzung (Summe 100 %), Rezyklatanteil (%), Ursprungsland, chemische Konformität (Hinweis REACH/SVHC) sowie Langlebigkeit/Recyclingfähigkeit. Zertifikate (GRS/OEKO-TEX/RCS) sind unterstützend. Die genaue Feldliste wird mit dem delegierten Rechtsakt für Textilien festgelegt.
Wann wird der DPP verpflichtend?
Die Rahmenverordnung ESPR ist in Kraft; Textilien sind eine vorrangige Produktgruppe, und die Anforderungen werden über delegierte Rechtsakte 2026–2027 schrittweise wirksam. Für die genauen Termine sind die offiziellen EU-Rechtsvorschriften maßgeblich. Dieses Tool dient der Information und ist keine Compliance-Beratung.