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Interaktive Werkzeuge
Technische Rechner
Denier-tex-Umrechnung, Flächengewicht, Meter–Kilogramm und mehr — rechnen Sie sofort mit Werkzeugen, deren Formel sichtbar und deren Ergebnis teilbar ist.
Rechnen Sie eine Garnfeinheit sofort in ihre Entsprechung in fünf Systemen um.
Formel
Die kanonische Einheit ist Tex. Denier = Tex × 9 · Dtex = Tex × 10 · Nm = 1000 ÷ Tex · Ne = 590,5 ÷ Tex (reine Synthesefasern). Direkte Systeme (Tex/Denier/Dtex) sind massebezogen — je höher die Zahl, desto gröber das Garn; indirekte Systeme (Nm/Ne) sind längenbezogen — je höher die Zahl, desto feiner das Garn.
150 Denier = 150 ÷ 9 = 16,67 Tex (entspricht 60 Nm). Denier ist das Gewicht von 9.000 m, Tex das Gewicht von 1.000 m Garn.
Was ist der Unterschied zwischen Denier und Dtex?
Denier ist das Gewicht von 9.000 m in Gramm, Dtex das Gewicht von 10.000 m. Umrechnung: dtex = Denier × 1,111.
Was sind direkte und indirekte Nummerierungssysteme?
Direkte Systeme (Tex, Denier, Dtex) messen Gewicht je Länge — je höher der Wert, desto gröber das Garn. Indirekte Systeme (Nm, Ne) messen Länge je Gewicht — je höher der Wert, desto feiner das Garn.
Warum beträgt die Ne-Konstante für Polyester 590,5?
Die Ne-Tex-Konstante beträgt 590,5 für reine Synthesefasern; für Baumwolle gilt wegen der Feuchtigkeit 583,1. Dieser Rechner rechnet für Polyester mit 590,5.
Brücke zwischen dem metrischen Flächengewicht (g/m²) und dem US/UK-Flächengewicht (oz/yd²).
Formel
g/m² = oz/yd² × 33,906 · oz/yd² = g/m² ÷ 33,906. Die Konstante 33,906 ergibt sich aus dem Verhältnis einer Unze (28,35 g) zu einem Quadratyard (0,836 m²).
Ermitteln Sie aus Flächengewicht und Warenbreite die Meter ↔ Kilogramm einer Rolle.
Formel
Gewicht je Meter (g) = GSM × Warenbreite (m). Gewicht (kg) = Länge (m) × GSM × Warenbreite (m) ÷ 1000. Länge (m) = Gewicht (kg) × 1000 ÷ (GSM × Warenbreite). Geben Sie entweder die Länge oder das Gewicht ein; der andere Wert wird berechnet.
Rechenbeispiel
180 g/m², 1,5 m Warenbreite, 1000 m → je Meter 180 × 1,5 = 270 g; insgesamt 1000 × 270 ÷ 1000 = 270 kg. Umgekehrt 270 kg → 270 × 1000 ÷ 270 = 1000 m.
Häufige Fragen
Wie viele Meter sind 1 kg Ware?
Länge = 1 × 1000 ÷ (GSM × Warenbreite). Zum Beispiel bei 180 g/m² und 1,5 m Warenbreite: 1000 ÷ 270 = 3,70 m/kg.
Wie ermittelt man das Rollengewicht?
Gewicht (kg) = Länge × GSM × Warenbreite ÷ 1000. Gewicht je Meter = GSM × Warenbreite (g).
Rechner für die Filamentfeinheit (DPF) — Denier/Filament · Dtex/Filament
Ermitteln Sie aus dem Gesamtdenier (oder Gesamtdtex) und der Filamentzahl die Feinheit des Einzelfilaments und sehen Sie dessen Klasse: Mikrofaser, normal oder grob.
Garn 150/48: 150 ÷ 48 = 3,125 Denier/Filament. Auf der Dtex-Seite sind 150 Denier = 166,7 dtex, und 166,7 ÷ 48 = 3,47 dtex/Filament. Da 3,125 im normalen Bereich 2–7 liegt, hat das Garn eine normale Filamentfeinheit. Verteilt man dieselben 150 Denier auf 144 Filamente, ergibt sich 150 ÷ 144 = 1,04 Denier/Filament → innerhalb des feinen Bandes (1–2), an der Grenze zur Mikrofaser.
Häufige Fragen
Was bedeutet 150/48?
Die erste Zahl ist die Gesamtfeinheit (150 Denier), die zweite die Zahl der Filamente im Bündel (48). Die Division ergibt die Feinheit je Filament: 150 ÷ 48 = 3,125 Denier/Filament. Verteilt man dieselben 150 Denier auf mehr Filamente (z. B. 150/144), wird jedes Filament feiner und die Maschenware weicher.
Wie viel Denier je Filament hat Mikrofaser?
Als Mikrofaser gilt ein Filament, das feiner als 1 Denier je Filament ist (etwa < 1,1 dtex/Filament). Beispiel: 100/144 → 100 ÷ 144 = 0,69 Denier/Filament ist Mikrofaser, 150/48 → 3,125 dagegen nicht.
Wie wirkt sich der DPF auf die Ware aus?
Ein niedriger DPF (fein, viele Filamente) ergibt einen weicheren Griff, ein besseres Deckvermögen und einen besseren Fall sowie ein matteres Erscheinungsbild. Ein hoher DPF (grob, wenige Filamente) ergibt einen härteren Griff und eine vollere, robustere Struktur. Bei gleichem Gesamtdenier senkt eine höhere Filamentzahl den DPF.
Was passiert, wenn ich statt des Gesamtdeniers den Dtex-Wert eingebe?
Die Logik ist identisch: dtex/Filament = Gesamtdtex ÷ Filamentzahl. Denier und dtex hängen über dtex = Denier × 1,111 zusammen; die Mikrofaser-Schwelle liest sich in Denier als < 1 und in dtex als ≈ < 1,1.
Rechner für den Verstreckungsgrad POY → DTY — geschätzter DTY-Denier und Ausbeute
Ermitteln Sie aus einem POY-Denier und dem Verstreckungsgrad den geschätzten DTY-Denier nach der Texturierung sowie die theoretische Masseausbeute.
Formel
DTY-Denier ≈ POY-Denier ÷ Verstreckungsgrad (GESCHÄTZT — der reale Wert hängt von der Maschine und den Texturierparametern ab). Typischer Verstreckungsgrad 1,5–1,7. Theoretische Ausbeute (%) = (1 − Ausschuss ÷ 100) × 100. Das Verstrecken dehnt das Filament und macht es feiner; da die Masse erhalten bleibt, sinkt der Denier proportional zum Verstreckungsgrad. Referenzkonstante: 250D ÷ 1,6 ≈ 156D.
Rechenbeispiel
250 Denier POY bei einem Verstreckungsgrad von 1,6 → geschätzter DTY-Denier = 250 ÷ 1,6 = 156,25 ≈ 156D. Bei 4 % Ausschuss beträgt die theoretische Ausbeute (1 − 4 ÷ 100) × 100 = 96 %; aus 1.000 kg POY werden also ≈ 960 kg DTY (der Denier bleibt unverändert, nur die Masseausbeute sinkt). Dies ist eine Schätzung — für den exakten Denier und die exakte Ausbeute ziehen Sie das Maschinenprotokoll heran.
Geschätzt — Richtwert.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen POY und DTY?
POY (Partially Oriented Yarn) ist das instabile Zwischenprodukt: aus der Schmelze mit hoher Geschwindigkeit gesponnen, aber nicht vollständig verstreckt. DTY (Draw Textured Yarn) entsteht, wenn POY auf einer Strecktexturiermaschine gleichzeitig verstreckt (es wird feiner) und texturiert wird (es gewinnt Kräuselung und Bauschigkeit) — ein Garn, das für Weberei und Strickerei einsatzbereit ist.
Wie verändert der Verstreckungsgrad den Denier?
Das Verstrecken dehnt und verlängert das Filament; da die Masse erhalten bleibt, entfallen auf dieselbe Länge weniger Gramm und der Denier sinkt. DTY-Denier ≈ POY-Denier ÷ Verstreckungsgrad. Verstreckt man 250D POY mit 1,6, ergibt das ≈ 156D DTY; bei 1,5 ≈ 167D, bei 1,7 ≈ 147D.
Wie hoch ist ein typischer Verstreckungsgrad?
Für Standard-Polyester-DTY liegt der Verstreckungsgrad meist im Bereich 1,5–1,7; er wird an der Maschine nach Garntyp, POY-Orientierung und angestrebtem DTY-Denier eingestellt.
Ist diese Berechnung exakt?
Nein, sie ist eine Schätzung. Tatsächlicher DTY-Denier und tatsächliche Ausbeute variieren mit Maschine, Temperatur, Fadenspannung, Ausschuss und Orientierungsunterschieden. Nutzen Sie das Ergebnis zur Vorplanung und ziehen Sie für exakte Werte das Produktions- bzw. Maschinenprotokoll heran.
Wie berechnet man das Flächengewicht eines Gewebes?
Bilden Sie für Kette und Schuss getrennt das Produkt (Dichte × Tex ÷ 10), multiplizieren Sie es mit dem Einarbeitungszuschlag und addieren Sie beide Werte. Das ergibt einen aus der Konstruktion geschätzten GSM-Wert; das exakte Flächengewicht wird durch Wiegen nach ISO 3801 bestätigt.
Wie wirkt sich die Fadendichte auf das Flächengewicht aus?
Bei gleichbleibender Garnfeinheit ist das Flächengewicht direkt proportional zur Dichte: eine Verdopplung der Kett- oder Schussdichte verdoppelt den Gewichtsanteil dieser Richtung. Dichtere Konstruktion bedeutet schwerere Ware.
Warum wird ein Einarbeitungszuschlag addiert?
Das Garn wellt sich beim Verkreuzen zwischen Kette und Schuss auf und ab und legt so einen längeren Weg zurück als die Abmessung des Gewebes; diese Mehrlänge geht ins Gewicht ein. Die voreingestellten 6 % sind ein typischer Schätzwert — bei dichten Bindungen höher, bei offenen niedriger.
Warum ist das Ergebnis eine Schätzung?
Die Rechnung kennt weder die reale Einarbeitung noch den Gewinn oder Verlust durch die Ausrüstung noch die Feuchtigkeitsaufnahme; diese werden über einen voreingestellten Einarbeitungszuschlag angenähert. Für die Musterfreigabe ziehen Sie das nach ISO 3801 gewogene Ergebnis heran.
Flächengewicht aus der Probe: vom Wiegen zum g/m² (ISO 3801)
Ermittelt das reale Flächengewicht der Ware aus Gewicht und Maßen der von Ihnen geschnittenen Probe — gültig für jeden Warentyp, einschließlich Gewebe, Kulierware und Kettenwirkware.
Formel
Flächengewicht (g/m²) = Probengewicht (g) × 10.000 ÷ (Länge (cm) × Breite (cm)). Die Konstante 10.000 ist die Umrechnung cm²→m² (1 m² = 10.000 cm²). Imperiale Entsprechung: oz/yd² = g/m² ÷ 33,906.
Rechenbeispiel
Eine Probe von 10 × 10 cm wiegt 1,8 g → Fläche = 10 × 10 = 100 cm². Flächengewicht = 1,8 × 10.000 ÷ 100 = 180 g/m². Imperiale Entsprechung = 180 ÷ 33,906 = 5,31 oz/yd². Schneidet man aus derselben Ware 20 × 20 cm, wiegt die Probe 7,2 g und das Ergebnis bleibt 180 g/m² — die Probengröße ändert das Ergebnis nicht, sie erhöht nur die Genauigkeit.
Häufige Fragen
Warum wiegen wir, statt aus der Konstruktion zu rechnen?
Eine Schätzung aus der Konstruktion hängt von der Herstellungstechnik ab: das Gewebe braucht Fadendichte und Einarbeitung, die Kulierware die Maschenlänge, die Kettenwirkware (Raschel-, Trikotmaschine) den Einlauf je Legebarre (run-in). Ein Teil davon sind MASCHINEN-Parameter — wer die Ware in der Hand hält, kann sie nicht kennen. Das Wiegen trifft dagegen keinerlei Annahme über die Konstruktion: es funktioniert bei jedem Warentyp gleich, sogar bei Vliesstoffen, und das Ergebnis ist eine Messung, keine Schätzung.
Wie groß muss die Probe sein?
Eine größere Probe ist genauer, weil Schnitttoleranz und Waagenfehler im Verhältnis zum Gesamtgewicht klein bleiben. Nach ISO 3801 ist ein Rundschneider mit 100 cm² verbreitet; beim Messen von Hand sind 10 × 10 cm eine praktische Basis. Schneiden Sie saubere Kanten, streichen Sie Falten glatt und entnehmen Sie aus der Warenmitte, nicht aus der Warenkante (selvedge). Das Mitteln mehrerer Entnahmestellen zeigt zusätzlich die Streuung innerhalb der Partie.
Muss ich die Probe konditionieren?
Für einen Wert, den Sie deklarieren wollen: ja. Textilfasern nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf, und die Waage wiegt diese mit; das Normalklima beträgt 20 °C und 65 % relative Luftfeuchte. Polyester hat eine sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme (0,4 %), die Abweichung bleibt daher klein, wird in Baumwollmischungen aber deutlich. Für die Umrechnung auf das konditionierte Handelsgewicht nutzen Sie den Rechner für das konditionierte Gewicht.
Der gemessene Wert weicht vom Flächengewicht im Angebot ab — woran liegt das?
Drei übliche Ursachen: ob die Ware Rohware oder ausgerüstet ist (Ausrüstung, Kompaktierung und Thermofixieren erhöhen das Gewicht), ob die Probe feucht oder trocken war, und die Toleranz innerhalb der Partie. Die Flächengewichte im Katalog sind als typische Bereiche angegeben; die Abnahmetoleranz wird je Auftrag im Angebot festgehalten. Wenn Sie eine Abweichung gemessen haben, teilen Sie uns Probenmaß und Wiegebedingungen mit — wir prüfen das gemeinsam.
Flächengewicht-Rechner für Maschenware: geschätztes GSM aus der Maschenlänge
Schätzt das Flächengewicht (g/m²) einer Kulierware aus Maschenlänge, Reihen- und Stäbchendichte sowie Garnfeinheit — nach der Beziehung für Maschenware, nicht für Gewebe.
Formel
Rechnen Sie das Garn zuerst in Tex um (für Denier: Tex = Denier ÷ 9). Maschendichte S = Reihen/cm × Stäbchen/cm × Flächenfaktor; der Faktor ist 1 bei einflächiger und 2 bei doppelflächiger Ware. Geschätztes Flächengewicht = (S × Maschenlänge (mm) × Tex) ÷ 100. Garnlänge je m² = S × Maschenlänge × 10 (m).
Rechenbeispiel
Maschenlänge 3 mm, 18 Reihen/cm und 15 Stäbchen/cm, einflächig → S = 18 × 15 × 1 = 270 Maschen/cm². Garn mit 150 Denier → Tex = 150 ÷ 9 = 16,667. Geschätztes Flächengewicht = (270 × 3 × 16,667) ÷ 100 = 135,0 g/m². Garnlänge derselben Konstruktion = 270 × 3 × 10 = 8.100 m je m²; Gegenprobe: 8.100 m × 16,667 Tex ÷ 1.000 = 135 g. ✓
Geschätzt — Richtwert.
Häufige Fragen
Warum wird das Flächengewicht von Maschenware anders berechnet als das von Gewebe?
Im Gewebe kreuzen sich die Garne, indem sie abwechselnd über- und untereinander laufen; die Rechnung stützt sich auf die Fadendichte und eine Einarbeitungszugabe. In der Maschenware kreuzt das Garn nicht, sondern bildet Maschen — die Länge dieser Masche bestimmt, wie viel Garn in die Ware eingeht. Deshalb ist die Gewebeformel (Kett-/Schussdichte × Tex × Einarbeitung) auf Maschenware nicht anwendbar; hier ist die Maschenlänge die erste Variable.
Wie messe ich die Maschenlänge?
Trennen Sie eine Maschenreihe auf: Ziehen Sie ein Garnstück heraus, das eine bekannte Zahl von Maschen enthält (zum Beispiel 100 Stäbchen), strecken Sie es unter leichter Spannung, messen Sie die Länge und teilen Sie sie durch die Maschenzahl. Maschinenseitig lesen Sie denselben Wert am Garnverbrauch je Reihe (Run-in) ab. Die Maschenlänge ist ein an der Maschine eingestellter Produktionsparameter und bestimmt den Charakter der Ware.
Soll ich einflächig oder doppelflächig wählen?
Bei einflächigen Strukturen wie Single Jersey zählen Sie alle Maschen von der rechten Seite, der Faktor ist 1. Bei doppelflächigen Strukturen wie Rippware, Interlock und Ponte entsteht die Hälfte der Maschen auf dem hinteren Nadelbett: Die von der rechten Seite gezählten Reihen × Stäbchen sind die Hälfte der wirklichen Maschenzahl, der Faktor ist 2. Lassen Sie den Faktor bei doppelflächiger Ware weg, fällt das Flächengewicht etwa um die Hälfte zu niedrig aus.
Lässt sich das Werkzeug auch für Raschel- oder Kettenwirkware nutzen?
Nein. Dieses Werkzeug gilt für KULIERWARE (Rundstrickware), bei der die Maschenlänge ein einziger Wert ist. In der Kettenwirkware — Raschel- und Trikotmaschinen — wird das Garn von jeder Legebarre mit eigener Geschwindigkeit zugeführt, und das Flächengewicht bestimmt nicht die Maschenlänge, sondern das Run-in-Verhältnis je Barre (zugeführte mm je Rack von 480 Reihen). Eine typische Raschelware arbeitet mit 2–4 Barren und lässt sich nicht mit einer einzigen Maschenlänge modellieren. Für ein Raschelprogramm bestätigen Sie das Flächengewicht durch Wiegen eines Musters.
Warum ist das Ergebnis eine Schätzung?
Die Rechnung bildet die Rohware ab, wie sie von der Maschine kommt. Nach Färberei, Ausrüstung, Kompaktierung und Thermofixieren zieht sich die Ware in der Breite zusammen, und das wirkliche Flächengewicht liegt etwas über diesem Wert; auch die Feuchtigkeitsaufnahme geht in die Wägung ein. Für die Musterfreigabe gilt das nach ISO 3801 gewogene Ergebnis.
Wie finde ich die Rollenlänge aus dem Durchmesser?
Messen Sie ohne Abrollen den Außendurchmesser, den Durchmesser der Innenhülse (Rohr) und die Dicke einer einzelnen Warenlage in mm; setzen Sie diese Werte in L = π × (D_außen² − D_innen²) ÷ (4 × Dicke) ein und teilen Sie durch 1000, um in Meter umzurechnen. Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis einer gleichmäßigen Spirale.
Warum ist dieses Ergebnis eine Schätzung?
Die Formel setzt eine gleichmäßige Spiralwicklung und eine konstante Dicke voraus. In der Praxis verschieben Wickelspannung, Bauschigkeit, Feuchte und die Kompression der Ware den Wert; rechnen Sie deshalb mit einem Band von ±5–10 % und rollen Sie ab, wenn Sie eine genaue Länge brauchen.
Wie messe ich die Dicke genau?
Messen Sie die Dicke einer einzelnen Warenlage mit einem Dickenmessgerät (Mikrometer), möglichst unter genormtem Auflagedruck. Eine falsche Dicke wirkt umgekehrt proportional auf das Ergebnis: Halbieren Sie die Dicke, verdoppelt sich die geschätzte Länge.
Was passiert, wenn ich den Durchmesser der Innenhülse nicht berücksichtige?
Die Innenhülse (Papprohr) enthält keine Ware; ihren Durchmesser mit null anzusetzen, ergibt eine zu hohe Länge. Im Beispiel ergibt das Ignorieren der Hülse ≈141,4 m, die wirkliche Schätzung liegt bei 125,7 m — ein Unterschied von rund 12 %.
Ermittelt aus Konstruktion, Warenbreite, Auftragslänge und Verlustanteil den gesamten Garnbedarf eines Auftrags (kg, Verlust eingerechnet).
Formel
Garn je Meter (g) = (Kette + Schuss g/m²) × Warenbreite (m). Gesamtgarn (kg) = Garn je Meter (g) × Auftrag_m ÷ 1000 × (1 + Verlust). Geben Sie den Verlust als Dezimalzahl ein: 4 % → 0,04. Die Werte für Kette und Schuss in g/m² stammen aus der Warenkonstruktion (Flächengewicht-Rechner).
Rechenbeispiel
Kette 95 g/m² + Schuss 85 g/m² = 180 g/m²; Warenbreite 1,5 m; Auftrag 1.000 m; Verlust 4 % (0,04). Garn je Meter = 180 × 1,5 = 270 g. Gesamt = 270 × 1.000 ÷ 1.000 × (1 + 0,04) = 270 × 1,04 = 280,8 kg. Ohne Verlust sind es 270 kg; 4 % Verlust fügen 10,8 kg hinzu.
Geschätzt — Richtwert.
Häufige Fragen
Wie viel Garn wird für eine Ware gebraucht?
Gesamtgarn (kg) = (Kette + Schuss g/m²) × Warenbreite × Auftrag_m ÷ 1000 × (1 + Verlust). Zum Beispiel 180 g/m², 1,5 m Warenbreite, 1.000 m, 4 % Verlust: 270 × 1.000 ÷ 1.000 × 1,04 = 280,8 kg.
Welchen Verlustanteil sollte ich ansetzen?
Der Verlust deckt Strick- und Webverluste, die Webkante (selvedge), das Anknüpfen und die Bemusterung ab. Übliche Bereiche sind 3–6 % für Maschenware und 5–10 % für Gewebe; für einen genauen Wert nutzen Sie Ihre eigenen Produktionsdaten oder unser RFQ-Team.
Woher bekomme ich die Werte für Kette und Schuss in g/m²?
Aus der Warenkonstruktion: Es ist die Masse je Quadratmeter für jedes Garnsystem. Die Summe beider Werte ergibt das gesamte Flächengewicht (g/m²) und ist für jede Ware in unseren TDS aufgeführt.
Ist das Ergebnis exakt oder geschätzt?
Das Ergebnis ist eine Schätzung: Die Messtoleranz des tatsächlichen Flächengewichts, Schrumpf und Textilveredlung sowie der reale Verlustanteil verschieben es. Für eine verbindliche Menge arbeiten Sie mit dem Flächengewicht aus dem TDS und einem vereinbarten Verlustwert.
Zuerst Gesamtfäden = Dichte (Fäden/cm) × Nutzbreite (cm). Dann Kettgarn (kg) = Gesamtfäden × Baumlänge (m) × Tex ÷ 1.000.000, multipliziert mit (1 + Einarbeitung + Verlust). Den Tex-Wert erhalten Sie aus dtex ÷ 10.
Warum werden Einarbeitung und Verlust addiert?
Die Einarbeitung ist die Verkürzung der Kette, die beim Weben durch das Einbinden in das Gewebe entsteht; der Verlust ist das in Kettvorbereitung und Weberei verlorene Garn (Anknüpfen, Fadenbrüche, Baumanfang und Baumende). Beide kommen als Zuschlag auf das Nettogarn, sonst wird der Baum nicht voll.
Ich arbeite mit Denier-Garn — wie rechne ich in Tex um?
Tex = Denier ÷ 9. Zum Beispiel 150 Denier = 16,67 Tex. Für dtex gilt Tex = dtex ÷ 10; 167 dtex = 16,7 Tex. Die Formel verlangt immer Tex, weil die Konstante ÷ 1.000.000 auf Tex (g je 1000 m) beruht.
Soll ich die Nutzbreite oder die Blattbreite eingeben?
Geben Sie die wirkliche Breite der auf den Baum gewickelten Kette ein, also die Nutzbreite im Blatt — nicht die Breite der Fertigware. Die Kette ist wegen Schrumpf und Leistenzugaben breiter als die Fertigware.
Verlust- und Effizienzrechner — benötigte Einsatzmenge
Ermitteln Sie aus Zielausbringung und Verlustanteil die Einsatzmenge, mit der Sie den Prozess starten müssen.
Formel
Einsatz = Ausbringung ÷ (1 − Verlust). Der Verlust ist dabei der Anteil des Einsatzes, der im Prozess verloren geht (Prozent ÷ 100). Effizienz = 1 − Verlust. Der Verlust ist die verlorene Masse, die Effizienz der nutzbare Rest; zusammen ergeben beide 1 (also 100 %).
Verlustanteil = verlorene Menge ÷ eingesetzte Menge. Gehen zum Beispiel von 1.086,96 kg Einsatz 86,96 kg verloren, ist der Verlust = 86,96 ÷ 1.086,96 = 0,08, also 8 %. Für den benötigten Einsatz rechnen Sie rückwärts: Einsatz = Ausbringung ÷ (1 − Verlust).
Warum multipliziere ich die Ausbringung nicht einfach mit (1 + Verlust)?
Weil der Verlust ein Anteil des Einsatzes ist, nicht der Ausbringung. Rechnen Sie 8 % auf die Ausbringung auf, planen Sie zu wenig Einsatz ein. Richtig ist, die Ausbringung durch (1 − Verlust) zu teilen: 1.000 ÷ 0,92 = 1.086,96 kg; 1.000 × 1,08 = 1.080 kg bleibt zu niedrig.
Sind Verlust und Effizienz dasselbe?
Nein, sie ergänzen einander. Effizienz = 1 − Verlust. 8 % Verlust bedeuten 92 % Effizienz. Der Einsatz lässt sich auch als Ausbringung ÷ Effizienz schreiben: 1.000 ÷ 0,92 = 1.086,96 kg.
Wie kombinieren sich die Verluste über mehrere Prozessschritte?
Die Schritte kombinieren sich multiplikativ, nicht additiv. Bei zwei aufeinanderfolgenden Verlusten von 5 % und 3 % ist die Gesamteffizienz = 0,95 × 0,97 = 0,9215, also ein Gesamtverlust von 7,85 %. Einsatz = Ausbringung ÷ 0,9215.
Rechnen Sie das Trockengewicht mit der Handelsfeuchte der Faser in das fakturierte Handelsgewicht um.
Formel
Handelsgewicht = Trockengewicht × (1 + R). R = Handelsfeuchte, also der gesetzliche Feuchtigkeitszuschlag der Faser. Bei einer Mischung ist R der nach den Faseranteilen gewichtete Mittelwert. Übliche Werte: Polyester 0,4 % · Polyamid 4,5 % · Baumwolle 8,5 % · Viskose 12 % · Wolle 16,5 %.
Rechenbeispiel
100 kg trockene Baumwolle → 100 × (1 + 0,085) = 108,5 kg Handelsgewicht. 100 kg trockener Polyester → 100 × (1 + 0,004) = 100,4 kg. Beispiel einer Mischung — 65 % Polyester / 35 % Baumwolle: gewichtetes R = 0,65 × 0,004 + 0,35 × 0,085 = 0,032; 100 kg trockenes Garn → 103,24 kg Handelsgewicht.
Häufige Fragen
Was ist das Handelsgewicht?
Das Handelsgewicht (konditioniertes Gewicht) ist das für Vertrag und Rechnung maßgebliche Gewicht: Zur absolut trockenen Fasermasse wird die Handelsfeuchte (R) dieser Faser addiert. Formel: Handelsgewicht = trocken × (1 + R). Da die Feuchte mit dem Klima schwankt, gilt statt einer rohen Wägung dieses genormte Gewicht.
Wie hoch ist die Handelsfeuchte (Feuchtigkeitsaufnahme) von Polyester?
Die Handelsfeuchte von Polyester beträgt 0,4 %. Sie ist so gering, dass Trocken- und Handelsgewicht nahezu gleich sind: 100 kg trockener Polyester = 100 × 1,004 = 100,4 kg Handelsgewicht. Zum Vergleich: Polyamid 4,5 %, Baumwolle 8,5 %, Viskose 12 %, Wolle 16,5 %.
Wie finde ich das Rechnungsgewicht eines Mischgarns?
Berechnen Sie zuerst das nach den Faseranteilen gewichtete R, dann wenden Sie Handelsgewicht = trocken × (1 + R) an. Beispiel: für 65 % Polyester / 35 % Baumwolle ist R = 0,65 × 0,004 + 0,35 × 0,085 = 0,032; 100 kg trockenes Garn → 103,24 kg Handelsgewicht.
Was ist der Unterschied zwischen Trockengewicht und Istgewicht?
Das Trockengewicht (absolut trocken) ist die Fasermasse ohne jede Feuchte; das Istgewicht ist die tatsächliche, feuchte Wägung bei der Lieferung. Vom Istgewicht zum Handelsgewicht: Handelsgewicht = Istgewicht × (1 + R_Handel) ÷ (1 + R_Ist).
Ermitteln Sie aus Garnpreis, Flächengewicht, Warenbreite und Verlust die Kosten der Maschenware pro Kilogramm und pro Meter.
Formel
Kosten/kg = Garn(₺/kg) × (1 + Verlust) + Verarbeitung(₺/kg). Kosten/Meter = Kosten/kg × (GSM × Warenbreite(m) ÷ 1000). Der Verlust wird als Dezimalwert eingegeben (5 % = 0,05). Die Umrechnung in $ und € ist ein Schätzwert zu einem zum Build-Zeitpunkt fixierten Kurs (1 $ = 32,50 ₺ · 1 € = 35,00 ₺) — diese Kurse dienen der Information und sind KEINE FINANZBERATUNG.
Rechenbeispiel
Garn 42 ₺/kg, Verlust 5 % (0,05), Verarbeitung 8 ₺/kg → Kosten/kg = 42 × 1,05 + 8 = 44,10 + 8 = 52,10 ₺/kg. Bei 180 g/m² und 1,5 m Warenbreite beträgt das Metergewicht 180 × 1,5 ÷ 1000 = 0,27 kg/m, somit Kosten/Meter = 52,10 × 0,27 = 14,07 ₺/m. Zum fixierten Kurs entsprechen 52,10 ₺/kg schätzungsweise ≈ 1,60 $ ≈ 1,49 €.
Geschätzt — Richtwert. · Keine Finanzberatung · Kurse sind ein zum Build-Zeitpunkt festgelegter Näherungswert (1$=32,50₺ · 1€=35,00₺) — für einen aktuellen/verbindlichen Kurs fordern Sie bitte ein Angebot an.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Kosten pro Meter Maschenware?
Geben Sie den Verlust in Prozent ein; das Tool rechnet ihn in einen Dezimalwert um (5 % → 0,05) und multipliziert die Garnkosten mit (1 + Verlust). Der Verlustfaktor deckt die Abgänge beim Stricken/Weben, in der Färberei und in der Ausrüstung ab.
Was umfassen die Verarbeitungskosten?
Das Feld Verarbeitung ₺/kg umfasst zusätzliche Prozesskosten pro Kilogramm wie Färben, Ausrüstung sowie Lohnstrick- bzw. Lohnwebkosten; es ist optional und wird bei leerem Feld als 0 gewertet.
Sind die $- und €-Werte aktuell?
Nein; die Umrechnung ist ein Schätzwert zu einem zum Build-Zeitpunkt fixierten Kurs (1 $ = 32,50 ₺ · 1 € = 35,00 ₺). Senden Sie eine RFQ für ein verbindliches Angebot mit Ihren tatsächlichen Preisen und dem aktuellen Kurs.
Containerbeladungsrechner — 20' · 40' · 40' HC (geschätzt)
Ermitteln Sie aus Kartonmaß und Kartongewicht die geschätzte Stückzahl pro Container und den Füllgrad.
Formel
GESCHÄTZT — einfache Stapelung. Innenvolumen des Containers (m³) = Länge × Breite × Höhe. 20' = 5,90 × 2,35 × 2,39 ≈ 33,14 m³ · Zuladungsgrenze 28.200 kg. 40' = 12,03 × 2,35 × 2,39 ≈ 67,57 m³ · Zuladungsgrenze 26.600 kg. 40' HC = 12,03 × 2,35 × 2,69 ≈ 76,04 m³ · Zuladungsgrenze 26.500 kg. Kartonvolumen (m³) = (Länge_cm ÷ 100) × (Breite_cm ÷ 100) × (Höhe_cm ÷ 100). Nach Volumen = abrunden(Containervolumen ÷ Kartonvolumen) · Nach Gewicht = abrunden(Zuladungsgrenze ÷ Karton_kg) · Stückzahl = der kleinere der beiden Werte. Füllgrad % = Stückzahl × Kartonvolumen ÷ Containervolumen (theoretische Obergrenze ohne Hohlräume).
Rechenbeispiel
60 × 40 × 30 cm, Karton mit 20 kg, 40'-Container. Kartonvolumen = 0,6 × 0,4 × 0,3 = 0,072 m³. Nach Volumen = abrunden(67,57 ÷ 0,072) = 938 · Nach Gewicht = abrunden(26.600 ÷ 20) = 1.330. Stückzahl = min(938; 1.330) = 938 (das Volumen begrenzt). Zuladung = 938 × 20 = 18.760 kg. Füllgrad ≈ 100 % (theoretisch). In der realen Stauung sinkt dieser Wert durch Palettenzwischenräume und die Ausrichtung der Kartons.
Geschätzt — Richtwert.
Häufige Fragen
Wie viele Rollen passen in einen 40'-Container?
Das hängt von Maß und Gewicht der Rolle bzw. des Kartons ab. Ein 40'-Container bietet ≈ 67,57 m³ und eine Zuladungsgrenze von 26.600 kg; das Tool teilt diese beiden Grenzen durch Volumen und Gewicht Ihres Kartons und gibt den kleineren Wert aus. Für einen Karton mit 0,072 m³ und 20 kg sind das geschätzt 938 Stück.
Was ist der Unterschied zwischen 20' und 40'?
Ein 20'-Container fasst ≈ 33,14 m³ / 28.200 kg, ein 40'-Container ≈ 67,57 m³ / 26.600 kg. Der 40' bietet rund das doppelte Volumen, aber eine ähnliche Zuladungsgrenze — bei schweren Kartons begrenzt daher meist das Gewicht, nicht das Volumen.
Warum wird ein 40' HC bevorzugt?
Ein 40' HC (High Cube) ist 30 cm höher als ein Standard-40' (2,69 m Innenhöhe) und bietet ≈ 76,04 m³. Bei leichten, aber voluminösen Warenrollen erlaubt er eine zusätzliche Stapellage und wird deshalb bevorzugt.
Warum ist das Ergebnis nur geschätzt?
Die Rechnung unterstellt eine einfache Stapelung; die tatsächliche Beladung hängt von Palettenmaß, Kartonausrichtung, Stapelmuster und Türöffnung ab. Für einen genauen Beladungsplan und ein Frachtangebot wenden Sie sich an uns.
Zeigt aus dem Rezyklatanteil die geschätzte Energieeinsparung gegenüber Primärpolyester und das Äquivalent in PET-Flaschen.
Formel
Dies ist ein INDIKATOR, keine exakte Ökobilanz (LCA). Geschätzte Energieeinsparung (%) = Rezyklatanteil × 0,59 (rPET benötigt rund 59 % weniger Energie als Primärpolyester — Quelle: EEA 2021). Rezyklierte Masse (kg) = Produktgewicht(kg) × Rezyklatanteil. PET-Flaschenäquivalent = rezyklierte Masse(g) ÷ Einzelgewicht der Flasche(g) (Standardwert ~10 g).
Rechenbeispiel
Produkt mit 100 kg, 70 % Rezyklatanteil → geschätzte Energieeinsparung = 0,70 × 0,59 = 0,413 ≈ 41 % (geschätzt). Rezyklierte Masse = 100 × 0,70 = 70 kg = 70.000 g. Bei angenommenen 10 g je Flasche ergibt sich das PET-Flaschenäquivalent = 70.000 ÷ 10 = 7.000 Flaschen. GRS-Kontext: 70 % Anteil überschreitet die Schwelle von ≥ 50 % und ist damit für eine GRS-Zertifizierung geeignet.
Geschätzt — Richtwert. · Richtwert; keine exakte Ökobilanz. Quelle: EEA 2021 (~59 % weniger Energie).
Häufige Fragen
Wie viel Energie spart rPET?
rPET benötigt rund 59 % weniger Energie als Primärpolyester (Quelle: EEA 2021). Die Einsparung ist proportional zum Rezyklatanteil: 100 % rPET ≈ 59 %, 50 % rPET ≈ 30 % geschätzte Energieeinsparung. Das ist ein Indikator; ein exakter Wert erfordert eine produktspezifische Ökobilanz (LCA).
Wie hoch ist der Mindest-Rezyklatanteil für GRS?
Für ein GRS-Label (Global Recycled Standard) muss in der Regel ≥ 50 % des Produktgewichts aus zertifiziertem Rezyklat (PCR oder Post-Industrial) bestehen. Ein Anteil von 20–49 % fällt nur unter den RCS (Recycled Claim Standard). Die genaue Schwelle und die Verifizierung klären Sie mit Ihrer Zertifizierungsstelle.
Wie wird das PET-Flaschenäquivalent berechnet?
Teilen Sie die rezyklierte Masse in Gramm durch das Einzelgewicht der Flasche. Da eine Standard-PET-Flasche mit 0,5 L rund 10 g wiegt, entsprechen 70.000 g rPET ≈ 7.000 Flaschen. Das Flaschengewicht variiert je nach Marke; aktualisieren Sie das Feld mit Ihrem gemessenen Wert.
Ist dieses Ergebnis eine offizielle Carbon- bzw. LCA-Aussage?
Nein. Dieses Tool liefert einen INDIKATOR auf Basis der Energiedifferenz von rund 59 % aus EEA 2021; die Auswirkungen von Transport, Färberei und Ausrüstung des Produkts sind nicht enthalten. Prüfen Sie den Wert mit einer zertifizierten, produktspezifischen Ökobilanz (LCA), bevor Sie ihn in Marketing oder Berichterstattung verwenden.
Pflegeetikett-Generator — Pflegehinweis & Symboltext nach ISO 3758
Erzeugen Sie aus Ihren Pflegeauswahlen den standardisierten Pflegehinweistext nach ISO 3758.
Formel
Die Ausgabe ordnet die 5 Pflegeachsen in der festen Lesereihenfolge nach ISO 3758: Waschen → Bleichen → Trocknen → Bügeln → Professionelle Textilpflege. Jede Auswahl wird der generischen Definition der Norm zugeordnet (z. B. Bottich + Temperatur, Dreieck = Bleichen, Quadrat = Trocknen, Bügeleisen = Sohlentemperatur, Kreis = professionelle Textilpflege). Sichere Voreinstellung für Polyester: 40 °C Schonwaschgang · nicht bleichen · Trommeltrocknen bei niedriger Temperatur · Bügeln bei niedriger Temperatur (110 °C). WICHTIG: Die Symbolgrafiken von GINETEX/ISO sind für die kommerzielle Nutzung lizenzpflichtig — dieses Tool liefert nur die TEXT-Definition und bettet keine unlizenzierten Symbolgrafiken ein.
Rechenbeispiel
Eingabe: 40 °C, nicht bleichen, Trommeltrocknen bei niedriger Temperatur, Bügeln bei niedriger Temperatur (110 °C), keine chemische Reinigung. Ausgabetext: „Bei 40 °C waschen · Nicht bleichen · Bei niedriger Temperatur im Trommeltrockner trocknen · Bei niedriger Temperatur (max. 110 °C) bügeln · Nicht chemisch reinigen“.
Text nach ISO 3758; die GINETEX-Symbolgrafik darf ohne Lizenz nicht gedruckt werden.
Häufige Fragen
Wie wird Polyester gewaschen?
Polyester wird bei 30–40 °C im Fein- bzw. Schonwaschgang gewaschen; Hitze über 110 °C kann die Faser verformen. Trocknen Sie bei niedriger Temperatur im Trommeltrockner und verwenden Sie beim Bügeln, falls erforderlich, die niedrigste Stufe (110 °C) sowie ein Bügeltuch. Verwenden Sie kein Chlorbleichmittel.
Was bedeuten die Pflegesymbole?
Es gibt fünf Grundsymbole: Bottich = Waschen, Dreieck = Bleichen, Quadrat = Trocknen, Bügeleisen-Symbol = Bügeln, Kreis = professionelle Textilpflege. Ein Balken unter dem Symbol steht für eine schonende Behandlung, ein Punkt oder eine Zahl darin für die Temperatur, ein Kreuz über dem Symbol für „nicht ausführen“. Dieses Tool gibt zu jedem Symbol die Textdefinition nach ISO 3758 aus.
Liefert dieses Tool die GINETEX-Symbolgrafiken?
Nein. Die Symbolgrafiken nach GINETEX/ISO 3758 sind markenrechtlich geschützt und für kommerzielle Etiketten lizenzpflichtig. Dieses Tool erzeugt nur die offizielle Textdefinition der Norm und einen lesbaren Pflegehinweis; den lizenzierten Symbolsatz für den Etikettendruck beziehen Sie über Ihren Lieferanten oder GINETEX.
Ist die Reihenfolge der Symbole auf dem Etikett wichtig?
Ja. ISO 3758 legt eine feste Lesereihenfolge fest: Waschen → Bleichen → Trocknen → Bügeln → professionelle Textilpflege. Dieses Tool gibt das Ergebnis immer in dieser Reihenfolge aus, damit das Etikett international lesbar bleibt.
Farbabgleich — nächstliegender Fersan-Farbstoff aus HEX/RGB (ΔE2000)
Zu einer HEX- oder RGB-Farbe liefert das Tool aus der internen Farbstoffbibliothek von Fersan den nach ΔE2000 nächstliegenden Farbton sowie den Ähnlichkeitswert.
Formel
Schritt 1: sRGB → CIELAB (Weißpunkt D65: Xn=0,95047 · Yn=1,0 · Zn=1,08883). Schritt 2: Zwischen dem Lab-Wert der Eingabefarbe und dem Lab-Wert jedes Farbstoffs der Bibliothek wird CIEDE2000 (ΔE2000) berechnet; der Farbstoff mit dem kleinsten ΔE ist die nächstliegende Übereinstimmung. Die Farbdifferenz ist ein am Bildschirm geschätzter Wert — eine verbindliche Übereinstimmung wird über einen physischen Lab Dip (Laborausfärbung) bestätigt. WICHTIG: Pantone-TCX-Werte sind geschützt und werden nicht eingebettet; verwendet wird ausschließlich die kuratierte interne Palette von Fersan.
Rechenbeispiel
Eingabe #1E5AA8 → RGB(30, 90, 168) → CIELAB(L*=38,58 · a*=10,30 · b*=-47,28). Die Bibliothek wird nach ΔE2000 sortiert: nächstliegende Übereinstimmung „Saraçoğlu-Blau“ #235FA6 → ΔE≈1,80 — in den meisten Fällen mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden.
Geschätzt — Richtwert. · Bildschirmschätzung · verbindliche Farbabstimmung über Lab Dip. Kein Pantone TCX hinterlegt.
Häufige Fragen
Wie finde ich das Gegenstück zu einer HEX-Farbe?
Der HEX-Code wird zuerst in RGB und dann unter dem Weißpunkt D65 in CIELAB umgerechnet. Anschließend wird zu jeder Farbe der Fersan-Farbstoffbibliothek die ΔE2000-Differenz berechnet, und der Farbstoff mit dem niedrigsten ΔE wird als nächstliegendes Gegenstück ausgegeben. Das Ergebnis ist eine bildschirmbasierte Schätzung; vor der Produktion wird sie über einen Lab Dip (Laborausfärbung) bestätigt.
Was ist ΔE?
ΔE ist eine Kennzahl, die den Gesamtunterschied zwischen zwei Farben in einer einzigen Zahl ausdrückt. Im CIELAB-Raum werden die Differenzen auf den Achsen Helligkeit (L*), Rot-Grün (a*) und Gelb-Blau (b*) zusammengeführt. Je näher der Wert bei null liegt, desto ähnlicher sind die Farben. Dieses Tool verwendet die Formel ΔE2000 (CIEDE2000), die der menschlichen Wahrnehmung am nächsten kommt.
Welcher ΔE-Wert gilt als „Übereinstimmung“?
Allgemein gilt: ΔE ≤ 1,0 ist mit bloßem Auge nicht unterscheidbar, ΔE 1–2 ist sehr nah, ΔE 2–3,5 liegt im kommerziell akzeptablen Bereich. Die genaue Grenze hängt von der Farbe, dem Endeinsatz und dem Kundenstandard ab — jede Marke legt ihre eigene Toleranz fest.
Geben Sie eine Pantone-Nummer an?
Nein. Pantone-TCX-Werte sind geschützt und werden nicht in dieses Tool eingebettet. Der Abgleich erfolgt ausschließlich über die kuratierte interne Farbstoffbibliothek von Fersan. Teilen Sie uns Ihre Pantone-Referenz mit, dann treffen wir den Farbton beim physischen Lab Dip.
DPP-Datenvorbereitung & -Validierung — Datenblatt zum Digitalen Produktpass
Erfassen Sie die DPP-Mindestfelder, prüfen Sie die Zusammensetzung auf 100 %, erkennen Sie fehlende Felder und erhalten Sie den Status „DPP-ready“.
Formel
Zusammensetzung gültig ⇔ Σ(Faseranteile) = 100,0 (Toleranz ±0,1). Anzahl fehlender Felder = Pflichtfelder − ausgefüllte Felder. Pflichtminimum = Faserzusammensetzung + Rezyklatanteil (%) + Ursprungsland + chemische Konformität (REACH/SVHC) + Langlebigkeit/Recyclingfähigkeit; Zertifikate (GRS/OEKO-TEX/RCS) sind unterstützend. DPP-ready ⇔ Zusammensetzung gültig UND fehlende Felder = 0. INFORMATIV; KEINE formale Compliance-Beratung — Geltungsbereich und Termine sind anhand der offiziellen Rechtsvorschriften zu bestätigen.
Rechenbeispiel
Eingabe: 60 % Polyester + 40 % Baumwolle → Σ = 100,0 → Zusammensetzung GÜLTIG. Rezyklatanteil 30 %, Ursprung angegeben, Zertifikat vorhanden, REACH/SVHC und Langlebigkeit angegeben → 5/5 Pflichtthemen ausgefüllt → fehlende Felder = 0 → DPP-ready = JA. Gegenbeispiel: Bei Eingabe von 55 % + 40 % ergibt sich Σ = 95,0 ≠ 100,0 → Zusammensetzung UNGÜLTIG, das Datenblatt wird als „nicht DPP-ready“ markiert.
Zu Informationszwecken; keine formelle Compliance-Beratung.
Häufige Fragen
Was ist ein DPP?
Der DPP (Digitaler Produktpass) ist ein strukturierter Datensatz, der Identität, Materialzusammensetzung, Herkunft, Rezyklatanteil, chemische Konformität sowie Langlebigkeit/Recyclingfähigkeit eines Produkts in einem standardisierten, maschinenlesbaren Format bereitstellt — in der Regel über einen QR-Code bzw. Datenträger. Im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird er verpflichtend.
Welche Daten sind im Textil-DPP verpflichtend?
Dieses Tool deckt die Mindestthemen ab: Faserzusammensetzung (Summe 100 %), Rezyklatanteil (%), Ursprungsland, chemische Konformität (Hinweis REACH/SVHC) sowie Langlebigkeit/Recyclingfähigkeit. Zertifikate (GRS/OEKO-TEX/RCS) sind unterstützend. Die genaue Feldliste wird mit dem delegierten Rechtsakt für Textilien festgelegt.
Wann wird der DPP verpflichtend?
Die Rahmenverordnung ESPR ist in Kraft; Textilien sind eine vorrangige Produktgruppe, und die Anforderungen werden über delegierte Rechtsakte 2026–2027 schrittweise wirksam. Für die genauen Termine sind die offiziellen EU-Rechtsvorschriften maßgeblich. Dieses Tool dient der Information und ist keine Compliance-Beratung.
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