Flächengewichts-Rechner: von der Konstruktion zum geschätzten GSM
Berechnet das geschätzte Flächengewicht (g/m²) eines Gewebes aus Kett- und Schussdichte sowie den Garnfeinheiten von Kette und Schuss.
Geschätzt — Richtwert.
Häufige Fragen
Wie berechnet man das Flächengewicht eines Gewebes?
Bilden Sie für Kette und Schuss getrennt das Produkt (Dichte × Tex ÷ 10), multiplizieren Sie es mit dem Einarbeitungszuschlag und addieren Sie beide Werte. Das ergibt einen aus der Konstruktion geschätzten GSM-Wert; das exakte Flächengewicht wird durch Wiegen nach ISO 3801 bestätigt.
Wie wirkt sich die Fadendichte auf das Flächengewicht aus?
Bei gleichbleibender Garnfeinheit ist das Flächengewicht direkt proportional zur Dichte: eine Verdopplung der Kett- oder Schussdichte verdoppelt den Gewichtsanteil dieser Richtung. Dichtere Konstruktion bedeutet schwerere Ware.
Warum wird ein Einarbeitungszuschlag addiert?
Das Garn wellt sich beim Verkreuzen zwischen Kette und Schuss auf und ab und legt so einen längeren Weg zurück als die Abmessung des Gewebes; diese Mehrlänge geht ins Gewicht ein. Die voreingestellten 6 % sind ein typischer Schätzwert — bei dichten Bindungen höher, bei offenen niedriger.
Warum ist das Ergebnis eine Schätzung?
Die Rechnung kennt weder die reale Einarbeitung noch den Gewinn oder Verlust durch die Ausrüstung noch die Feuchtigkeitsaufnahme; diese werden über einen voreingestellten Einarbeitungszuschlag angenähert. Für die Musterfreigabe ziehen Sie das nach ISO 3801 gewogene Ergebnis heran.