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Anwendungsbereich
Maschenware für Bademode und Beachwear
Bademoden-Maschenware hält drei Gegnern gleichzeitig stand: Chlor, Salz und Sonne. Die Wahl von Faser und Maschenstruktur beginnt hier.
Bade- und Strandmode
Flächengewichtsfenster80–300 g/m²
ZertifikateOEKO-TEX® · ISO
IncotermsEXW · FOB · DAP
Polyester altert im gechlorten Becken langsamer als Polyamid, bindet die Farbe mit Dispersionsfarbstoff in der Faser und liefert im Sublimationsdruck das schärfste Ergebnis. Für die Dehnung sorgt das Elasthan — kritisch sind dabei der Elasthananteil und dessen Umwindung gegen Chlorermüdung.
Der Lagenaufbau ist ein Trio: elasthanhaltige Strukturen in der Außenlage, luftdurchlässiges Mesh-Futter in der Innenlage, Powernet in der Stützlage. Die fünf folgenden Strukturen decken dieses Trio ab.
Empfohlene Maschenware
01
Power Net (elastische Raschelware)
Power net (elastane warp knit)
150–240 g/m²
In dieser Anwendung
Stütz- und Formlage: das elastische Skelett von Bademode, Miederware und Shapewear.
Zusammensetzung
Auf Polyesterbasis: ~72–82 % Polyester / 18–28 % Elasthan; der Elasthananteil richtet sich nach dem Stützniveau.
Body und Sportbadeanzug: beidseitige Glätte plus Vier-Wege-Stretch.
Zusammensetzung
Polyester-Basis + Elasthan; typisch 5–12 % Elasthan (von Komfortdehnung bis hohe Rückstellung). Höhere Anteile gehören zum kettengewirkten Powernet, nicht zum Interlock.
Der Link füllt das Angebotsformular mit der Maschenware dieser Seite vor.
Häufige Fragen
Welche Faser hält im Schwimmbad länger?
In gechlortem Wasser behält Polyester Festigkeit und Farbe länger als Polyamid; das empfindliche Glied ist das Elasthan. Für chlorintensiven Einsatz bevorzugen wir deshalb eine Polyesterbasis mit ausbalanciertem Elasthananteil.
Warum braucht Bademode ein Futter?
Das Futter gibt Blickdichtheit, Hygiene und Formstütze; luftdurchlässiges Mesh im Fenster 80–130 g/m² lässt das Wasser ablaufen, statt es zu halten, und trocknet schnell. Wo Stütze nötig ist, kommt eine Powernet-Lage dazu.
Wie steigt der UV-Schutz bei Beachwear?
Den UPF bestimmen Porenstruktur, Dicke und Farbe der Maschenware: dichte Maschen und satte oder dunkle Farben senken die UV-Durchlässigkeit. Da Nässe die Durchlässigkeit erhöhen kann, prüfen wir den Ziel-UPF trocken und nass.
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