Polyester-Jersey (Single Jersey)

| Flächengewicht | 120–200 g/m² (3,5–5,9 oz/yd²) In der Familie: 85–250 g/m² · 4 Maschenwaren |
|---|---|
| Zusammensetzung | 100 % Polyester, einflächige Maschenware; Mischungen mit Baumwolle und Elasthan gibt es ebenfalls, reines PES ist die verbreitetste Sportvariante. |
| Maschenbindung | Single jersey (performance) · Sport & Technical |
| Einsatzklasse | Sport |
| Dehnbarkeit | Mechanischer Stretch |
| Bindung | Einflächige Single-Jersey-Maschenware auf einem Nadelbett; rechte Seite mit glatten V-Maschen, linke Seite mit Maschenbögen (asymmetrisch). |
| Griff | Dünn, fließend und dehnbar; weich und leicht; glatt, mit gutem Fall. |
| Typische Anwendung | T-Shirts · Tanktops · leichte Sportoberteile · Futter für Sporttrikots |
| Stärken | Die Basis für Sport- und Promotionartikel in großen Stückzahlen: leicht, schnell trocknend und wirtschaftlich zu produzieren. |
| Zu beachten | Die Kanten rollen ein; reines PES ohne Elasthan hat keine dauerhafte strukturelle Dehnung; bei geringem Flächengewicht ist die Blickdichtheit gering. Die Struktur entspricht der Single-Jersey-Familie (für die Leistung über Garn und Ausrüstung optimiert). |
ISO 9001 · ISO 14001 · ISO 45001: Verlängerung läuft.
Warenbreite, Feinheit (Gauge), Ausrüstungsoptionen und Prüfnormen teilen wir auf Anfrage mit.
Typische technische Bereiche
| Flächengewichtstoleranz | Typisch ±5 %; bei sehr leichten Single-Jersey- oder Mesh-Konstruktionen (85–120 g/m²) in der Praxis bis ±6–7 %. Bei Varianten mit Elasthan beeinflussen Spannung und Relaxation das Flächengewicht |
|---|---|
| Warenbreite | Breitware (fertig): typisch 150–190 cm; Schlauchware: typisch 90–180 cm je nach Lieferform (abhängig von Zylinderdurchmesser und Maschine sowie von der Fertigbreite nach dem Thermofixieren) |
| Schrumpf (Wäsche) | Nach der Wäsche Breite/Länge: typisch −3 % bis −6 %; mit gutem Thermofixieren und Sanforisieren ist ≤ ±3 % erreichbar. Einflächiger Jersey bewegt sich stärker als ausgewogener Interlock oder ausgewogene Rippware; bei Ware mit Elasthan kann die Rückstellung die Längsrichtung verstärken |
| Farbechtheiten | Wäsche 4–5; Reibechtheit trocken 4–5, nass 3–4 (bei dunklen und brillanten Tönen sowie bei Migrationsrisiko des Dispersfarbstoffs bis 2–3); Licht 4–5; Schweiß (sauer/alkalisch) typisch 4–5. Nassreibechtheit und dunkle bzw. brillante Töne sind das schwächste Glied; die Qualität der reduktiven Nachreinigung (RC) entscheidet |
| Scheuerbeständigkeit / Pilling | Martindale-Scheuerung: typisch ~15.000–40.000+ Touren (dichtes Piqué und Doppelflächenware hoch, leichtes Mesh und leichter Jersey niedriger); Pilling: typisch 3–4 (auf glatter Filamentfläche nahe 4; bei texturierten, Mikrofilament- oder gerauhten Oberflächen sind 2–3 möglich, eine Anti-Pilling-Ausrüstung kann auf 4 führen) |
| Maschinenfeinheit / Garn | Maschinenfeinheit: typisch E24–E32 (bei sehr feinen Sportkonstruktionen E36–E40); Garn: typisch 50–150 Denier texturiertes PES bzw. Mikrofilament. Die Schreibweise ist Denier/Filamentzahl (z. B. 50/72, 75/72, 100/144, 150/288) — höhere Filamentzahl = niedrigerer dpf = Mikrofilament und weicher Griff. Varianten mit Elasthan ergänzen das Basis-PES um umwundenes Elasthan (z. B. 20–40 Denier) |
Diese Messbereiche sind branchentypische bzw. indikative Werte auf Basis von Konstruktion und Faser, keine verbindlichen QC-Messwerte von Fersan. Die genauen Werte werden mit Bestellung, freigegebenem Muster und partiebezogenem QC-Bericht festgelegt.
Weiterführende Lektüre: Mesh und Piqué: atmungsaktive Polyesterstrukturen · Feuchtigkeitsmanagement: Wicking und schnelle Trocknung in Polyester-Maschenware · Funktionelle Ausrüstungen: Performance-Finish für Polyester-Maschenware · Qualitätsprüfungen für Maschenware: Was bei Polyester gemessen wird