Showroom
1000+Produktvarianten

Über 1000 Produktvarianten auf offenen Regalen im Showroom; der Kunde wählt mit der Hand, nicht am Bildschirm.
Der Showroom ist die Auswahlstation zwischen Produktion und Versand. Hier halten wir über 1000 Produktvarianten auf offenen Regalen; der Kunde beurteilt Flächengewicht, Griff und Fall nicht am Bildschirm, sondern in der Hand.
Die Muster ordnen wir nach Warengruppe und Flächengewicht; verwandte Qualitäten stehen nebeneinander, so bleibt der Vergleich kurz. Ein ausgewähltes Muster läuft über dieselbe Aufzeichnung, mit der Lager- und Musterteam arbeiten; gezeigte Ware und versandte Ware hängen an derselben Referenz.
Das Ziel ist nicht die Schau, sondern die richtige Wahl: Der Kunde weiß in der Hand, was er gewählt hat, und wir verfolgen in der Aufzeichnung, welches Muster in welchen Auftrag ging.
| Produktvarianten | Über 1000 |
|---|---|
| Standort | Beylikdüzü |
| Bestellung | Bei ausgewählten Artikeln Lagermuster, sonst auf Bestellung |
Zugehörige Leitfäden: Grundlagen der Polyester-Maschenware: das Rückgrat der Performance · Flächengewichts-Karte: Von 60 bis 500 g/m² — welche Maschenware für welches Produkt? · Die gesamte Polyester-Kette in einer Tabelle: typische technische Bandbreiten
Fragen zu dieser Abteilung
Genügt die Angabe „Polyester“ in einer Spezifikation?
Sie genügt nicht. Die unterscheidende Größe ist der Titer je Filament (dpf = Gesamtdenier ÷ Filamentzahl): dasselbe 150-Denier-Garn ergibt mit 48 Filamenten rund 3,1 dpf und mit 144 rund 1,0 dpf — GLEICHES GEWICHT, zwei völlig verschiedene Waren. Je feiner das Filament, desto größer Oberfläche, Weichheit, Blickdichte und kapillare Feuchteverteilung; unter etwa 1 dpf beginnt der Mikrofaserbereich.
Aus dem Leitfaden: Grundlagen der Polyester-Maschenware: das Rückgrat der Performance
Worin unterscheiden sich Filament- und Stapelgarn?
Filamentgarn besteht aus endlosen langen Fasern; glatte Oberfläche, Glanz und hohe Festigkeit machen es zur Basis der meisten Performance-Gestricke. Stapelgarn wird baumwollartig aus geschnittenen Kurzfasern versponnen: es wirkt matter, weicher und im Griff baumwollnäher, neigt aber stärker zum Pilling.
Aus dem Leitfaden: Grundlagen der Polyester-Maschenware: das Rückgrat der Performance
Welches Flächengewicht passt zu welchem Produkt?
Grob: Netzware und leichtes Jersey 70–150 g/m² (Sommerware, Futter); T-Shirt und Unterwäsche 120–200; Polo/Piqué und Rippware 165–300; Sweatshirt und Hoodie in Zwei- und Dreifadenware 250–350 g/m². Der genaue Bereich hängt von der Warenfamilie ab.
Ergibt dasselbe Flächengewicht immer denselben Griff?
Nein. Bei gleichem g/m² verändern Konstruktion, Garn und Ausrüstung den Griff; ein Interlock mit 200 g/m² und ein Piqué mit demselben Flächengewicht unterscheiden sich in Steifigkeit, Blickdichte und Dehnung.