Raschel-Kettenwirken
6 tTagesproduktion

Ein Kettenwirkpark mit 9 Raschelmaschinen wirkt täglich rund 6 Tonnen offenmaschige Maschenware.
Raschel ist ein Kettenwirkverfahren: Die Fäden werden in senkrechter Kettrichtung zu Maschen geformt. Das unterscheidet sich von der Kulierware unserer Rund- und Flachstrickparks; mit Raschel bauen wir strukturierte, offene Flächen wie Tüll, Netzware, Spitze, Lochware und Jacquard, die mit Kulierware nicht erreichbar sind. Mit Elasthan reicht die Familie bis zu echtem Powernet mit Rückstellvermögen.
In diesem Park arbeiten 9 Raschelmaschinen; täglich entstehen rund 6 Tonnen Ware. Der Rohstoff ist polyesterbasiert. Bei offenmaschigen Konstruktionen bestimmen Lochgröße, Wirkmuster und Garnfeinheit den Charakter der Ware; diese Einstellungen erfassen wir für jeden Auftrag und wiederholen dieselbe Konstruktion in den Folgepartien unverändert. Wegen unserer Erfahrung im Kettenwirken werden wir in der Branche als Referenz genannt.
Die Raschellinie arbeitet unter demselben Dach wie unsere Rund- und Flachstrickmaschinen. Die fertige Ware geht ohne Transport in einen anderen Betrieb in dieselbe Färberei und Veredlung; so reißt der Fluss nicht ab, und die Aufzeichnung jeder Rolle läuft lückenlos bis zu Qualitätskontrolle und Versand.
| Verfahren | Raschel-Kettenwirken (warp knitting) |
|---|---|
| Maschinenzahl | 9 Raschelmaschinen |
| Tagesproduktion | Rund 6 Tonnen |
| Rohstoff | Polyesterbasiert |
| Verwendung | Tüll · Netzware · Lochware · Jacquard · Powernet |